Schall & Gitarrenbau

Von Theodor, Fidan und MASCH

Wir haben uns überlegt, ein eigenes Instrument zu bauen und mit dem Schall, der beim Spielen entsteht, zu experimentieren. Also haben wir zusammen mit MASCH eine sogenannte Zigarrenschachtelgitarre gebaut, ein Instrument, das vor allem in New Orleans als Cigar Box Guitar bekannt geworden ist.

„Cigar Box Guitar“ mit elektrischem Ausgang, Effektgerät und Kopfhörer.

Schon seit vielen Jahrhunderten bauen die Menschen Schalllöcher in ihre Instrumente ein. So haben sich z.B. Schalllöcher an Violinen vom 10. Jahrhundert bis heute von zwei Kreisen an der Seite der Instrumente  zu den allseits bekannten f-förmigen Öffnungen weiterentwickelt. Diese Entwicklung liegt daran, dass man die Violinen mit dem besten Ton nachbaute. Dass die Form so ein großen Einfluss auf den Ton hat, war den Menschen früher wohl noch nicht bewusst. So verbesserte sich nach und nach auch ein möglichst optimaler Ton der Instrumente.


Der Schall wird von uns als Geräusch und Ton wahrgenommen und besteht aus sogenannten Schallwellen, die je nach Materie unterschiedlich gut weitergeleitet werden. Viele Intrumente haben Schalllöcher, am meisten findet man sie bei Saiteninstrumenten wie Gitarren, Geigen, Cellos oder Kontrabässen. Ein Schallloch erhöht durch seine jeweilige Form im Resonanzkörper des Instruments die Lautstärke und ist stark ausschlaggebend für den Klang.  Dabei unterscheiden sich die Größe, die Form und auch die Lage des Schallloches.
Wir haben versucht, unsere „Cigar Box Guitar“ mit verschiedenen Arten von Schalllöchern zu bauen, indem oben der Deckel (die sogenannte „Decke“) auswechselbar ist. Wir möchten herausfinden, wie die Größe, Form und Lage des Schallloches den Klang des Instrumentes beeinflußt…

 

 

 

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